We all are family (und sitzen alle im gleichen Boot) Teil 2

Die Vorstellung, in einem Notfall mit anderen Passagieren in einem kleinen Rettungsboot über Tage auf dem Pazifik auf Rettung zu warten, lässt einen inständig bitten, es möge nichts dergleichen passieren. Auf dem Kreuzfahrtschiff ist die Kabine ein Zufluchtsort, wenn der Gesprächs- und Mitteilungsdrang gewisser Mitreisenden gar ausgeprägt ist.

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We all are family (und sitzen alle im gleichen Boot) Teil 1

Amith aus Indien (Front Desk Manager), Socorro auch aus Indien (2nd Cook), Julia und Alona aus der Ukraine (Waiters), Vince von den Philippinen (Steward) und viele Crewmitglieder mehr (insgesamt 1’200 für 2’600 Passagiere) kümmern sich um das Wohl der Passagiere. Die einen mit viel Freude, die anderen sind bemüht, Freude zu vermitteln.

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Ed schlägt sie alle

Gut möglich, dass ich mich auf den letzten Kreuzfahrten nicht geachtet habe, wie viele Reisende mit einem fahrbaren Untersatz unterwegs sind. Aber ich denke, die Anzahl war bedeutend weniger. Mit ein Punkt dürfte aber sein, dass Amerikaner schnell dazu neigen, einen Mini-Scooter zu mieten und sich so die Mühen der manuellen Fortbewegung ersparen. Jedoch würde gerade ihnen, und hier will ich keine Wertung der Lebenseinstellung vornehmen, die Bewegung gut tun.

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Wenn einer eine Reise tut,

dann kann er etwas erzählen… Teil 2

Genug ist genug, dachte sich der Reisende und machte sich rollenderweise auf den Weg zum Kundendienst, sprich dem Front Desk. Amith, ein smarter Inder, nimmt sich der Wut und den Problemen an. Nach einem Augenschein in der Kabine ist auch im klar, dass einer erholsamen Kreuzfahrt ein paar Dinge und vor allem Wasser im Wege stehen respektive sich hartnäckig im Teppich halten. Auf die Aufforderung, mal in Socken durch die Kabine zu laufen, geht er nicht ein. Hat er Angst, seine sauber herausgeputzten und polierten Schuhe zu ruinieren?

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Kalt und langweilig. Von wegen!

Im Vorfeld meiner Reise habe ich immer wieder die Frage zu hören bekommen, ob’s denn in Alaska nicht kalt und auf einem Schiff langweilig sei. Beide Fragen kann ich klar mit nein beantworten. Erstens bin ich noch nicht in Alaska, sondern erst auf dem Weg dorthin und zweitens zeugen ein ungesunder Sonnenbrand an den Armen und ein gut gefärbter Kopf (der mich wohl wieder als südländischen Typ aussehen lässt) von den aktuell herrschenden Wetterverhältnissen. Die Aussichten sind übrigens sehr gut, obwohl es sicher noch ein paar Grad kühler wird. Aber der Lachs hält besser, wenn er nicht schon gewärmt gefischt wird.
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Übermut wird bestraft

Die lange Anreise und wahrscheinlich das Eintauchen in das Abend- und Nachtleben von San Francisco haben Spuren hinterlassen. Der Körper fühlt sich ausgelaugt an. Aber der Geist ist glücklich und zufrieden. Aber das Beste ist, dass ich absolut keine Schmerzen verspüre. Ein lange Zeit unbekannter Zustand.
Nach dem heutigen Einschiffen, „mein“ Kreuzfahrtschiff sehe ich von meinem Hotelzimmer aus, stehen morgen und übermorgen zwei Seetage auf dem Programm. Mehr als genug Zeit, mich wieder erholen zu können.

Stay tuned.

Vor einer Traumreise

Am Sonntag, 11. Mai 2014, startet um 13 Uhr Swiss Flug LX38 von Zürich nach San Francisco. Am Montag heisst es Leinen los auf der Star Princess in Richtung Alaska. 11 Tage und Nächte Natur, Meer und Essen. Ja, einfach das, was man auf einem Kreuzfahrtschiff so macht und erlebt. Speziell an dieser Reise ist, dass ich erstmals alleine im Rollstuhl unterwegs sein werde. Jedenfalls für die ersten zwei Wochen. In meinen Reiseberichten werde ich von meinen Erfahrungen und Erlebnissen berichten. Es geht nicht um eine Selbstdarstellung, sondern um aufzuzeigen, dass mit Willen und Kreativität vieles möglich ist. Vivere militare est (Solange ich lebe, kämpfe ich).
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